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Warum Riva bleibt: Bike Festival schärft Profil zwischen Testing, Lifestyle und B2B-Ausbau


Foto: Bike Festival Riva

Riva del Garda bleibt Saisonauftakt mit eigenem Charakter: kurze Wege zwischen Expo und Trails, sportliche Highlights und ein Experience-Programm, das 2026 vielerorts ausgebucht war. Messe-Verantwortlicher Oskar Schwazer setzt dabei auf mehr Kooperation mit der Industrie und mehr Internationalität.

Mehr Informationen rund um die Veranstaltung lest ihr in der heutigen SAZbike-Topnews!

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Decathlon Ruhrgebiet-Flagship-Store vor Wiedereröffnung

Foto: Decathlon

Decathlon hat die Modernisierung seines Standorts in Herne abgeschlossen. Die Filiale an der Holsterhauser Straße öffnet am 8. Mai 2026 nach mehr als zweijährigem Umbau im neuen Format. Nach Unternehmensangaben wurde ein hoher einstelliger Millionenbetrag investiert. Der Standort gilt als Flagship-Store für das Ruhrgebiet und zählt neben Köln-Marsdorf zu den zentralen Filialen von Decathlon in Nordrhein-Westfalen.

Schwerpunkt der Arbeiten war die energetische Sanierung des Gebäudes. Auch das Store-Konzept wurde erneuert. Auf 6.400 Quadratmetern Verkaufsfläche führt der Store durch verschiedene Sportbereiche. Ergänzt wurden digitale Terminals in den Bereichen Camping, Radsport und Fitness. Hinzu kommen zudem ein Zelt-Showroom sowie Angebote für Familien, darunter Stellplätze, Kinder-WC, Wickelmöglichkeiten und eine Spielfläche.

Zusätzlich wurde eine 200 Quadratmeter große Shop-in-Shop-Fläche für Rebike integriert. Die Produkte sollen dann auf den neuen Testzonen im Innen- und Außenbereich ausprobiert werden können. Auch die Werkstatt der Filiale wurde ausgebaut und bündelt künftig Reparaturen, Buy Back und Second-Use-Produkte.


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Frasers Group übernimmt Frog Bikes aus der Insolvenz

Foto: Frog Bikes

Die britische Frasers Group übernimmt den insolventen Kinderrad-Anbieter Frog Bikes. Der Kaufpreis ist bislang nicht bekannt. Nach Angaben aus mehreren britischen und US-amerikanischen Medien sowie einer Mitteilung an Lieferanten gehen Marke, geistiges Eigentum und Lagerbestand an den neuen Eigentümer.

Frog Bikes war 2013 von Jerry und Shelley Lawson gegründet worden und hat nach Unternehmensangaben mehr als eine halbe Million Kinder- und Jugendräder verkauft. Das Unternehmen mit Standort in Pontypool/Wales hatte im Februar Insolvenz angemeldet. Seit März führte ein Team von FRP Advisory einen Verkaufsprozess; dem Vernehmen nach lagen mehrere Angebote vor. Eine Lösung für die Fortführung der britischen Produktion wurde jedoch nicht gefunden.

Die Gründe für die Insolvenz finden sich bei vielen Fahrradbetrieben wieder: Nach dem Corona-Boom konnte nicht mehr an die vorherige Leistung angeknüpft werden. Diese Auswirkungen sollen auch durch den Brexit verstärkt worden sein. Mit der Frasers Group wurde nun ein Käufer gefunden. Zu den künftigen Plänen und zur internationalen Marktpräsenz gebe es bislang noch keine vollständige Klarheit.

Die Frasers Group ist im Fahrradmarkt bereits seit längerem aktiv. 2018 übernahm das Unternehmen Evans Cycles aus der Insolvenz, 2024 folgte Wiggle Chain Reaction Cycles. Auch darüber hinaus baute der Konzern sein europäisches Sport- und Fahrradgeschäft aus: Ende 2023 kam zum Beispiel der deutsche Sportfilialist Sport Scheck hinzu.

Materialengpässe in der Industrie nehmen deutlich zu

Foto: KI-generiert mit Nano Banana 2.0

Die Materialversorgung der deutschen Industrie hat sich im Frühjahr spürbar verschlechtert. Nach Angaben des Ifo Instituts meldeten im April 13,8 Prozent der Industrieunternehmen Engpässe bei der Beschaffung von Vorprodukten. Im Januar hatte der Anteil noch bei 5,8 Prozent gelegen. Damit hat sich die Lage innerhalb weniger Monate deutlich angespannt.

„Die Lieferketten geraten spürbar unter Druck“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo Umfragen. „Der Konflikt im Nahen Osten und die Einschränkungen im Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus wirken sich zunehmend auf die Versorgung mit Vorprodukten aus.“ Besonders betroffen sind Branchen, die auf ölbasierte und energieintensive Vorprodukte angewiesen sind. In der chemischen Industrie berichteten 31,1 Prozent der Unternehmen von Materialmangel. Bei den Herstellern von Gummi- und Kunststoffwaren lag der Anteil bei 22,9 Prozent.

Auch andere Industriezweige verzeichnen zunehmende Beschaffungsprobleme. Im Maschinenbau meldeten 14,8 Prozent der Unternehmen Engpässe, bei den Herstellern elektrischer Ausrüstungen waren es 17,2 Prozent. Zudem treten in der Automobilindustrie wieder häufiger Probleme bei der Versorgung mit Vorprodukten auf.

Wohlrabe verweist auf die Abhängigkeit der Industrie von globalen Rohstoff- und Energielieferungen. Rund ein Fünftel des weltweiten Ölangebots wird über die Straße von Hormus transportiert. Störungen in diesem Bereich können sich insbesondere bei petrochemischen Vorprodukten rasch auf weitere Teile der Wertschöpfungskette auswirken.

Go Healthy with Taiwan: Bewerbungsphase gestartet

Foto: Go Healthy with Taiwan

Die internationale Initiative „Go Healthy with Taiwan“ geht in die nächste Runde. Gesucht werden Projektideen, die Gesundheit, Prävention, Sport, Digitalisierung und nachhaltige Versorgung miteinander verbinden. Bewerbungen sind bis zum 5. August 2026 möglich; die Prüfung der Einreichungen läuft laut Kampagnenseite bis Mitte August.

Mit dem Wettbewerb richtet sich Taiwan an Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Start-ups und Organisationen weltweit, die konkrete Lösungen für ein gesünderes Leben entwickeln wollen. Im Mittelpunkt stehen Vorschläge, die taiwanische Technologien, Produkte oder Geschäftsmodelle einbinden und international skalierbar sind. Die drei bestbewerteten Projekte erhalten jeweils 30.000 US-Dollar; zudem ist vorgesehen, dass Finalisten ihre Konzepte in Taiwan präsentieren.

Die Kampagne wird von der Taiwan External Trade Development Council (TAITRA) und der International Trade Administration (TITA) getragen. Offiziell vorgestellt wurde die neue Runde im Umfeld der Fibo in Köln, wo Taiwan Excellence im April 2026 Fitnessgeräte, funktionale Textilien und digitale Anwendungen aus Taiwan präsentierte.

Die Vorjahresrunde zeigte bereits die Bandbreite des Ansatzes: Mehr als 600 Bewerbungen aus 55 Ländern gingen ein. Ausgezeichnet wurden Projekte aus den USA, der Ukraine und der Schweiz, darunter Lösungen für Bewegungsanalyse, digitale Rehabilitation und energieeffiziente Medizintechnik.

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