SAZbike 6/2026: Krisenresilienz, Messe-Beben und der Gravel-Boom


Foto: SAZbike

Die neue SAZbike-Ausgabe konfrontiert die Branche schonungslos mit den aktuellen geopolitischen Realitäten und analysiert die Folgen für Lieferketten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Bruch des ZIV mit der Eurobike sowie der technologischen Ausdifferenzierung bei Gravel- und E-Mountainbikes.

Mehr zur neuen Ausgabe findet ihr in der heutigen SAZbike-Topnews!

Bandbreite des Spezialradmarkts: Spezi gelingt Neustart in Freiburg

Foto: Spezi | Simon Boschi

Die internationale Spezialradmesse Spezi hat ihre Premiere in Freiburg erfolgreich absolviert. Nach zwei Messetagen ziehen Veranstalter und Aussteller ein positives Fazit, verweisen jedoch auf die weiterhin prägende Rolle von Nischenanbietern im Markt.


 

Hase Bikes kooperiert mit Universität Leipzig bei Studie zur Radmobilität im Alter

Foto: Hase Bikes

Der Spezialradhersteller Hase Bikes beteiligt sich an der Studie „Radmobilität im Alter“ (2025–2028) der Universität Leipzig. Ziel ist es, neue Erkenntnisse zum Bewegungsverhalten, zur Motivation und zur Lebensqualität älterer Menschen zu gewinnen.

Das Unternehmen aus Waltrop möchte seine Erfahrung in der Entwicklung von Dreirädern, Tandems sowie Lasten- und Therapierädern einbringen und fungiert als Schnittstelle zur Zielgruppe. Zum Auftakt unterstützt Hase Bikes die Rekrutierung von Teilnehmerinnen und Teilnehmern durch einen Newsletter an die eigene Kundschaft.

Ergänzend ist ein Austausch zwischen dem Forschungsteam und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Flagshipstores „Schaltwerk“ geplant, die über direkten Kontakt zu Nutzerinnen und Nutzern mit besonderen Mobilitätsbedürfnissen verfügen.

Im Rahmen der Studie werden sowohl radfahrende als auch nicht-radfahrende ältere Menschen befragt. Die Termine finden zwischen 10:00 und 15:30 Uhr statt, inklusive Verpflegung und Kostenerstattung für die Anreise. Stationen sind Bochum (6. und 8. Mai), Bonn (11. und 12. Mai), Magdeburg (27. Mai und 1. Juni) sowie Leipzig (17. und 18. Juni).

Die Kooperation soll dazu beitragen, wissenschaftliche Erkenntnisse stärker in die Praxis zu überführen und zugleich Erfahrungen aus dem Alltag systematisch in die Forschung einzubringen.

E-Bike Days München 2026: Testkonzept treibt Nachfrage und Besucherzahlen

Jan Bruns, Projektleiter der E-Bike Days
Foto: E-Bike Days | Harald Wisthaler

Mit 75.000 Besucherinnen und Besuchern sowie 6.000 registrierten Testfahrten haben die E-Bike Days München ihre Position als reichweitenstarke Endkundenmesse im Frühjahr bestätigt. Drei Tage mit stabilen Wetterbedingungen sorgten im Olympiapark für konstant hohe Frequenz an den Ständen von 130 Ausstellern und 150 Marken.

Im Mittelpunkt stand erneut das praxisnahe Testangebot mit mehr als 1.000 E-Bikes und unterschiedlichen Streckenprofilen. Dieses Konzept ist aus Sicht des Veranstalters zentral für die Entwicklung der Veranstaltung. Jan Bruns, Head of Events bei der Communico GmbH und Projektleiter der E-Bike Days, sagt: „Die E-Bike Days positionieren sich als europaweit einzigartige Veranstaltung im Bereich E-Bike und zählen zu den führenden B2C-Bikemessen in Deutschland.“

Die Kombination aus urbanem Umfeld und alpiner Nähe sei dabei ein entscheidender Faktor. „Wir profitieren vom Standort München, der die gesamte Bandbreite der Bike-Experience abbildet und eine entsprechend große Zielgruppe anspricht“, so Bruns. Das spiegele sich auch in der Breite der gezeigten Segmente wider – von E-MTB über Urban- und Cargo-Bikes bis hin zu Gravel-Modellen.

Trotz der angespannten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sieht Bruns eine stabile Entwicklung: „Die Fahrradbranche befindet sich insgesamt wieder auf einem guten Niveau. Die Nachfrage ist weiterhin hoch und wir sehen ein stabiles Konsuminteresse.“ Die E-Bike Days fungierten dabei als direkter Indikator für die Nachfrage im Endkundensegment.

Langfristig misst der Veranstalter dem Eventformat weiterhin hohe Relevanz bei. „Ich denke, dass für Messen als auch für Radevents ein weiterhin hoher Bedarf besteht“, sagt Bruns. Insbesondere bei E-Bikes spielten Testmöglichkeiten eine zentrale Rolle für Kaufentscheidungen.

Das Veranstaltungskonzept sieht er daher klar im Vorteil: „Das starke Test-Erlebnis wird klar als nachhaltiger Wettbewerbsvorteil gegenüber klassischen Hallenmessen gesehen“, so Bruns. Gleichzeitig beschreibt er die aktuelle Marktstimmung als „insgesamt positiv“, wenn auch „durch die globalen Krisen etwas gedämpft“.

Kessel Zweirad feiert 100-jähriges Bestehen

Foto: Kessel Zweirad

Der Fahrradgroßhändler Kessel Zweirad feiert 2026 sein 100-jähriges Jubiläum. Das Familienunternehmen aus Massen blickt auf eine lange Entwicklung im Fachhandelsumfeld zurück und setzt weiterhin auf Kontinuität und Modernisierung.

Seit der Gründung im Jahr 1926 hat sich Kessel Zweirad als Partner des Fahrradfachhandels etabliert. Das Unternehmen beliefert Händlerinnen und Händler mit Ersatzteilen, Komponenten und Zubehör und ist heute über die Region Niederlausitz hinaus in Deutschland und der Europäischen Union tätig. Kennzeichnend sind nach Unternehmensangaben eine enge Zusammenarbeit mit dem Fachhandel sowie eine hohe Lieferzuverlässigkeit.

Die Unternehmensgeschichte ist von mehreren Generationen geprägt: Auf Gründer Georg Kessel folgte 1951 Gunter Rachuy, der den Betrieb auch unter den Bedingungen der DDR weiterführte. Mit der Übernahme durch Stefanie und Burkhardt Winter im Jahr 1991 begann eine Phase der strategischen Neuausrichtung und Modernisierung. Seit 2017 ist mit Julian Winter die vierte Generation aktiv in die Unternehmensführung eingebunden.

Parallel dazu hat Kessel Zweirad seine Strukturen kontinuierlich angepasst. Dazu zählen unter anderem der Ausbau der Logistik, die Digitalisierung mit einem Händler-Webshop sowie zuletzt die Einführung neuer Warenwirtschafts- und Shopsysteme. Das Jubiläumsjahr steht laut Unternehmen im Zeichen der Zusammenarbeit mit Partnern, Kundinnen und Kunden sowie der weiteren Entwicklung des Geschäfts.

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