ZIV-Mitgliederversammlung: Mandat für Fusion mit Zukunft Fahrrad und Messepläne ab 2027


Das ZIV-Präsidium: Volker Thiemann (AT Zweirad GmbH), Bernhard Lange (Paul Lange & Co. KG) und Guido Müller (Busch & Müller KG)
Foto: ZIV - Die Fahrradindustrie | julia-laatsch.de

Der ZIV will ab Herbst 2027 ein eigenes internationales Messeformat entwickeln. Auf der Mitgliederversammlung in Hamburg gab es zudem ein Mandat für die Vorbereitung der Fusion mit Zukunft Fahrrad sowie Änderungen in Präsidium und Vorstand.

Eine tiefere Analyse zu den ZIV-Messeplänen folgt am Mittwoch im SAZbike-Premium-Newsletter. Die aktuellsten Fakten lesen Sie in der heutigen SAZbike-Topnews!

Bike Festival Riva startet mit Preview-Event in München in die neue Saison

Foto: FSA Bike Festival Riva

Mit einem Media-Event in München hat das FSA Bike Festival Riva den Auftakt für seine 32. Ausgabe gesetzt und zentrale Inhalte sowie neue Formate vorgestellt.

Der Countdown für das FSA Bike Festival 2026 läuft: Erstmals wurde mit einem Preview-Event in München ein Vorgeschmack auf das Event in Riva del Garda gegeben. Im Showroom von Scott Sports erhielten Medienvertreterinnen und Medienvertreter Einblicke in Konzept und Ausrichtung. Im Fokus standen neben Produktneuheiten vor allem Community-Aspekte und die Verbindung von Sport und regionaler Kultur.

Oskar Schwazer, General Manager des Tourismusverbands Garda Trentino, ordnet die Bedeutung ein: "Das Bike Festival ist seit jeher eines der prägenden Events unserer Region: Ein junges, dynamisches Highlight, das Garda Trentino auf den Punkt bringt."

Schwazer betont zudem die Rolle als Plattform für Austausch: "Jahr für Jahr bringt das Festival Menschen zusammen, die die gleiche Begeisterung für das Radfahren und einen aktiven Lebensstil teilen."

Das Festival selbst findet vom 1. bis 3. Mai 2026 statt und umfasst mehr als 1.500 Testbikes sowie ein breit angelegtes Programm. Neben etablierten Formaten wie Bike Marathon, Maxxis Gravel Garda Trentino und Bosch E-MTB Challenge werden neue Angebote wie Sunrise- und Sunset-Rides sowie Overnight-Bikepacking integriert.

Inhaltlich erweitert der Veranstalter zudem den Bike Festival Award um Kategorien wie Nachhaltigkeit und Gravel-Innovation. Parallel thematisiert der Future Summit den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Bike- und Outdoor-Bereich. Ergänzend rückt nachhaltiges Eventmanagement stärker in den Fokus.

Die Wahl Münchens als Austragungsort des Preview-Events begründet Silvio Rigatti, Präsident der Tourismus-Agentur Garda Dolomiti, mit der engen Verbindung zur Region: "Bayern zählt seit jeher zu den wichtigsten Märkten für Garda Trentino."


 

Stefan Loibl übernimmt Marketing bei Hepha

Foto: Hepha

Der bayerische E-Bike-Hersteller Hepha verstärkt sein Marketingteam mit Stefan Loibl. Der 39-jährige Sportwissenschaftler und frühere Fachjournalist ist seit 1. März 2026 als Senior Marketing Manager tätig und soll die Content- und Markenstrategie weiterentwickeln.

Loibl bringt langjährige Erfahrung aus Medien, Industrie und Handel in die neue Position ein. Seine Laufbahn begann im Fachjournalismus beim Delius Klasing Verlag, wo er zuletzt als Chefredakteur Digital Radsport die inhaltliche Ausrichtung im digitalen Bereich verantwortete.

Es folgten Stationen entlang der Wertschöpfungskette der Fahrradbranche, unter anderem als Content & Project Manager im Fachhandel, als Marketing Manager beim Komponentenhersteller Newmen sowie als Brand Manager bei Messingschlager.

Bei Hepha soll Loibl künftig die strategische und operative Weiterentwicklung der Marketing- und Contentaktivitäten über verschiedene Kanäle hinweg steuern. Seine Erfahrung gilt insbesondere als Schnittstelle zwischen Produkt, Kommunikation und Vertrieb.

Zudem verfügt er über ausgeprägte Praxiserfahrung: Als Testredakteur hat Loibl nach eigenen Angaben mehr als 500 Fahrräder gefahren und die Entwicklung von E-MTBs journalistisch begleitet.

Alex Thusbass, Managing Director bei Hepha, betont die Bandbreite der Expertise: "Stefan bringt eine außergewöhnlich breite und gleichzeitig tiefgehende Expertise mit - vom Fachhandel über die Industrie bis hin zum Journalismus." Diese Perspektivenvielfalt sei für das Unternehmen von zentraler Bedeutung.

Mit dem Wechsel kehrt Loibl auch in die Region München zurück. Hepha mit Sitz in Maisach positioniert sich als junge E-Bike-Marke mit eigenem Antriebssystem und Fokus auf erschwingliche Mikromobilität.

Straßenverkehrstote: Tüv fordert verbindlichen Neustart der Vision Zero

Foto: KI-generiert mit ChatGPT

Der Tüv-Verband drängt auf einen politischen Neustart zur Umsetzung der Vision Zero und fordert eine stärkere rechtliche Verankerung des Ziels von null Verkehrstoten.

Deutschland kommt bei der Verkehrssicherheit seit Jahren kaum voran. Wie der Tüv-Verband mitteilt, ist die Zahl der Verkehrstoten 2025 leicht auf 2.814 gestiegen, während die Zahl der Verletzten mit rund 366.000 nahezu unverändert blieb. Damit rückt das Ziel der Bundesregierung, die Zahl der Getöteten bis 2030 deutlich zu senken, in weitere Ferne.

Fani Zaneta, Referentin für Verkehrssicherheit beim Tüv-Verband, erklärte: "Beim Thema Verkehrssicherheit hat Deutschland in den vergangenen zehn Jahren kaum noch Fortschritte gemacht." Es brauche "einen neuen Anlauf für die Vision Zero". Diese solle rechtlich verbindlicher ausgestaltet und im Straßenverkehrsgesetz als Leitprinzip verankert werden.

Der Verband betont, dass einzelne Maßnahmen nicht mehr ausreichen. Stattdessen sei ein umfassender Ansatz erforderlich. Dazu zählen unter anderem eine fehlerverzeihende Infrastruktur, mehr Sicherheit auf Landstraßen sowie gezielte Temporegulierung. Auch technische Entwicklungen wie Assistenzsysteme müssten stärker durch Schulung begleitet werden.

Weitere Vorschläge betreffen die Weiterentwicklung der Hauptuntersuchung, eine strengere und frühere Anordnung der MPU sowie ein absolutes Alkoholverbot und Null-Toleranz bei Drogen im Straßenverkehr. Zudem fordert der Verband mehr Verkehrsüberwachung und eine systematische Nutzung von Verkehrsdaten zur Identifikation von Gefahrenstellen.

Langfristig sieht der TÜV-Verband auch die Mobilitätsbildung als zentralen Baustein - von der Schule bis ins hohe Alter.

E-Bike Festival Dortmund zieht positive Bilanz

Foto: E-Bike Festival Dortmund

Mit hoher Beteiligung und breitem Programm hat das E-Bike Festival Dortmund 2026 seine Rolle als Plattform für urbane Mobilität unterstrichen. Drei Tage lang verwandelte sich die Innenstadt rund um Reinoldikirche, Alten Markt und Kleppingstraße in einen zentralen Treffpunkt für E-Bike-Interessierte und Branchenakteure.

Im Fokus standen umfangreiche Testmöglichkeiten: Hunderte E-Bikes verschiedener Kategorien konnten direkt im Stadtumfeld erprobt werden. Die Kombination aus praktischer Erfahrung und individueller Beratung erleichterte vielen Besucherinnen und Besuchern den Zugang zur Elektromobilität.

Ergänzt wurde das Angebot durch ein vielseitiges Rahmenprogramm. Geführte Touren durch Stadt und Umland sowie interaktive Formate wie Cargobike Polo und ein Kettenkino sorgten für hohe Beteiligung.

Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgten die Trial-Shows von Dominik Raab, der mit technisch anspruchsvollen Darbietungen das Potenzial moderner Fahrräder präsentierte. Besonders am Wochenende verband sich das Festival eng mit dem innerstädtischen Leben und trug zur hohen Besucherfrequenz bei.

Der Alte Markt etablierte sich dabei als zentraler Kommunikationsort, an dem Austausch, Beratung und Gastronomie zusammenkamen. Insgesamt setzte die Veranstaltung erneut auf einen niedrigschwelligen Zugang und ein erlebnisorientiertes Konzept.

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