
4,99 von 10 - und warum das eine gute Nachricht ist

Mehrere Tage Gespräche mit Herstellern, Zulieferern und Händlern aus aller Welt - selten wurde die Lage so offen diskutiert wie in Taipei. Das Ergebnis lässt sich in einer Zahl verdichten: 4,99 von 10. Der Optimismus für 2026 liegt damit exakt in der Mitte. Was hinter dieser Zahl steckt und was das für den deutschen Markt bedeutet: im SAZbike Premium Newsletter.
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Büchel GmbH verstärkt Vertrieb und Marketing

Die Büchel GmbH & Co. Fahrzeugteilefabrik KG hat ihr Vertriebsteam zum 1. März 2026 mit David Kaminski als Key Account Manager erweitert. Kaminski übernimmt die Betreuung strategisch wichtiger Großkunden und bringt mehr als 16 Jahre Vertriebserfahrung, darunter zwölf Jahre in der Fahrradbranche, mit. Er war unter anderem als Vertriebsleiter bei Brose Antriebstechnik und als Verantwortlicher für den Vertrieb bei Allegion tätig.
Zusätzlich hat Büchel sein Marketingteam neu aufgestellt. Benjamin Kolobaric übernimmt die Doppelfunktion als Head of Marketing und Head of Sales DIY. Carolin Sieling verantwortet das operative Marketing, während Sascha Boss als Grafikdesigner die visuelle Markenidentität stärkt. Mit der Neuausrichtung in Vertrieb und Marketing setzt Büchel auf eine verstärkte Markt- und Markenpräsenz in der Fahrradbranche.

Bike Festival Riva del Garda erweitert Programm für 2026

Das FSA Bike Festival in Riva del Garda findet 2026 mit erweiterten Formaten und einem stärkeren Fokus auf Beteiligung der Besucherinnen und Besucher statt. Neben der Expo stehen zusätzliche Angebote und Programmpunkte im Mittelpunkt.
Erstmals können Gäste im Rahmen der "Biker's Choice" verschiedene Aussteller in mehreren Kategorien bewerten. Die Auszeichnung der Gewinner erfolgt am 3. Mai im Rahmen der Veranstaltung.
Neu im Programm ist zudem die Epicnight by Epicdays.ccE, eine nächtliche Ausfahrt für verschiedene Bike-Disziplinen mit anschließender Veranstaltung am Seeufer. Ergänzt wird das Angebot durch Techniktrainings im Skill Park Busatte sowie Showformate im Expo-Bereich.
Das Festival vom 30. April bis 3. Mai wird durch ein vielfältiges Rahmenprogramm ergänzt.

Magura bilanziert Trainingssaison 2025/2026

65 Termine in sieben Ländern, rund 1.500 gebuchte Plätze: Die Trainingssaison 2025/2026 von Magura Bosch Parts & Services (MBPS) umfasst ein breites Schulungsangebot für Fachhandel und Partner. Ziel ist es, Produkt-, Technik- und Servicewissen praxisnah zu vermitteln und den Wissenstransfer im Fachhandel zu stärken. Im Fokus stehen Präsenztrainings, DealerTech-Formate sowie digitale Lernangebote.
Das DealerTech Training kombinierte sechs Marken an einem Tag. Gemeinsam mit Partnern wie Schwalbe, Dt Swiss, Ergotec, Rohloff und Supernova wurden zehn Termine in Deutschland und Österreich sowie erstmals zwei in den Niederlanden umgesetzt.
Die Magura Präsenzschulungen umfassten über 50 Termine in sechs Ländern. Inhalte wurden für das Modelljahr 2026 aktualisiert und unter anderem um neue Produkte wie Louise Elite und Gustav Elite ergänzt. Besonders geschätzt wurden der hohe Praxisanteil sowie der direkte Austausch mit Expertinnen und Experten.
Ergänzend wurde die digitale Magura TechAcademy weiter ausgebaut. Sie bietet 14 On-Demand-Lernmodule zu Produkten, Service und Neuheiten und ist über das myMBPS Kundenportal flexibel zugänglich. Ziel ist eine praxisnahe und ortsunabhängige Wissensvermittlung.

KI im Job weit verbreitet, klare Regeln fehlen

Fast die Hälfte der Erwerbstätigen (45 Prozent) nutzt bereits Künstliche Intelligenz im Job, 60 Prozent erwarten in den kommenden fünf Jahren eine große Bedeutung für ihre berufliche Tätigkeit. Das zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Tüv-Verbands unter 1.005 Personen in Deutschland.
Die Nutzung erfolgt vor allem zur Informationssuche (78 Prozent), zur Textbearbeitung (46 Prozent) sowie zur Ideenentwicklung (41 Prozent). Deutlich seltener werden komplexere Anwendungen wie Programmierung, Datenanalyse oder die Erstellung von Bildern und Videos eingesetzt. Gleichzeitig gehen 33 Prozent der Beschäftigten davon aus, dass ihre Tätigkeit zumindest teilweise durch generative KI ersetzt werden kann, während 65 Prozent eher von Veränderungen bestehender Aufgaben ausgehen.
Nur 32 Prozent der Beschäftigten berichten, dass es im Unternehmen konkrete Vorgaben zum KI-Einsatz gibt. Mehr als die Hälfte arbeitet ohne klare Regeln oder Verbote, was laut Tüv-Verband zu Unsicherheiten im Umgang mit der Technologie führt.
Auch bei der Qualifizierung zeigt sich Nachholbedarf: Nur 38 Prozent der KI-Nutzenden haben sich für den beruflichen Einsatz weitergebildet. Die Ergebnisse von KI-Anwendungen werden zwar häufig genutzt, jedoch ebenso regelmäßig überprüft und angepasst, da sie nicht durchgängig als verlässlich gelten.