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Shimano sagt Eurobike ab - Leitmesse verliert weiter an Zugkraft

Foto: Eurobike

Nach Bosch und Riese & Müller verzichtet nun auch Shimano auf eine Teilnahme an der Eurobike 2026. Der Rückzug des Komponenten-Riesen vertieft die Krise der Frankfurter Leitmesse.

Der japanische Komponentenhersteller Shimano wird 2026 nicht mehr auf der Eurobike ausstellen. In einer Mitteilung erklärt das Unternehmen, es wolle künftig stärker in eigene Formate investieren und den direkten Austausch mit Partnerinnen, Partnern und Fahrerinnen sowie Fahrern suchen. Gestiegene Kosten und verändertes Besuchsverhalten hätten zu dieser Entscheidung beigetragen.

Zum künftigen Messeauftritt des deutschen Shimano-Vertriebspartner Paul Lange & Co. möchte sich das Unternehmen aus Stuttgart auf SAZbike-Anfrage derzeit noch nicht äußern.

Mit Shimano verliert die Eurobike ein weiteres globales Branchenschwergewicht. Bereits zuvor hatten Bosch Ebike Systems und Riese & Müller ihre Teilnahme für 2026 abgesagt. Riese & Müller plant zeitgleich die eigenen "Campus Days" am Unternehmenssitz in Mühltal bei Darmstadt, bei denen Handelspartnerinnen, Partner und Endkundschaft neue Modelle testen können.

Bruch und Wiederannährung mit ZIV und Zukunft Fahrrad

Die Häufung prominenter Absagen wirft erneut die Frage nach der künftigen Rolle der Eurobike auf. Nach dem Bruch Ende 2025 hatten ZIV und Zukunft Fahrrad die Kooperation mit der Messegesellschaft Fairnamic beendet und einen Forderungskatalog für eine neu ausgerichtete Leitmesse vorgelegt.

Jüngst zeichnete sich allerdings eine vorsichtige Wiederannäherung bei einem Treffen in Brüssel ab.

Eurobike-Veranstalter Fairnamic muss nun das Vertrauen der Industrie zurückzugewinnen. Gleichzeitig ist jedoch der Ausstieg von Shimano deutliches Signal: Die Branche sucht nach neuen Wegen, um Produkte, Innovationen und den Austausch zwischen Herstellerinnen, Händlern und Nutzerinnen direkter und effizienter zu gestalten.

Leitmesse 2.0 - Wie sieht die neue zentrale Bühne für die Fahrradbranche aus?

Wie eine moderne Fahrradleitmesse künftig bestehen kann, beraten Branchenvertreter im Rahmen eines von SAZbike-Chefredakteur Alexander Schmitz moderierten Panels auf dem SAZbike Prolog.

Bico-Geschäftsführer Georg Wagner, Hepha-Chef Alex Thusbass, MBB-Gründer Matthias Tesi Baur und Zukunft-Fahrrad-CEO Wasilis von Rauch diskutieren, welche Anforderungen eine Leitmesse in Zeiten veränderter Marktstrukturen und digitaler Kommunikation erfüllen muss.

Weitere Informationen und Tickets unter: https://www.sazbike.de/prolog/

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